Wir sind sieben Jugendliche aus verschiedenen Ländern. Manche von uns kommen aus Syrien, andere aus anderen Ländern. Wir wohnen jetzt in Deutschland. Viele von uns konnten am Anfang gar nicht schwimmen.
Mit dem Projekt „Rettungsschwimmen“ wollten wir etwas Neues lernen – und auch zeigen, dass wir gemeinsam etwas schaffen können. Im November 2024 haben wir angefangen zu trainieren. Die Ausbildung ging bis August 2025. Jede Woche haben wir zwei Stunden im Schwimmbad geübt.
Am Anfang war es nicht leicht. Viele hatten Angst, ins Wasser zu springen oder zu tauchen. Aber wir haben uns gegenseitig Mut gemacht. Wir waren eine gute Gruppe und haben uns immer geholfen. Karl, unser Schwimmlehrer, hat uns gezeigt, wie man Menschen im Wasser rettet, wie man Herz-Lungen-Massage macht und wie man Erste Hilfe gibt.
Als wir die Prüfung geschafft haben, waren wir sehr stolz – auch unsere Familien haben sich gefreut. Wir wissen jetzt, wie wichtig es ist, nicht aufzugeben und sich gegenseitig zu unterstützen. Mit dem Rettungsschwimmer-Ausweis können wir sogar überall auf der Welt helfen – egal welche Sprache jemand spricht. Das gibt neue Perspektiven, auch beruflich.
Ein großes Highlight war unsere Fahrt nach Rostock. Am Strand konnten wir lernen, wie die echten Rettungsschwimmer der DLRG im Einsatz arbeiten. Wir haben gesehen, was dieser Beruf wirklich bedeutet und durften auch mit einem Speedboot fahren. Das war richtig cool! Dabei wurde uns klar, wie spannend und wichtig diese Aufgabe ist – im Team Verantwortung zu übernehmen und Leben zu retten.
Bei der Abschlussveranstaltung haben wir einen Film über unsere Ausbildung gezeigt. Viele Leute waren da, auch andere Kinder und Jugendliche. In einem gemeinsamen Gespräch konnten sie Fragen stellen und haben erfahren, was mit dem Rettungsschwimmer-Ausweis alles möglich ist. Einige möchten nächstes Jahr auch mitmachen – das freut uns sehr!
In dem Projekt haben wir nicht nur Schwimmen gelernt. Wir haben auch gelernt, einander zu vertrauen und Verantwortung zu übernehmen. Wir haben erfahren, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten, egal woher jemand kommt oder welche Sprache er spricht. Jetzt können wir uns und auch andern Menschen helfen.
Aya, Mohammed, Khaleel, Sara, Maryem, Layen und Lilas